Aktuelles: Grund und Werkrealschule Pfalzgrafenweiler

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Bevor aus Spiel Ernst wird

Autor: Lars Waffenschmidt
Artikel vom 12.10.2020

Bevor aus Spiel Ernst wird

Präventionstheater zum Thema Handysucht

Surfen und Spielen im Internet sowie das Chatten in sozialen Netzwerken ist für Kinder und Jugendliche reizvoll und spannend, aber es birgt auch Suchtpotenzial.

Die AOK Nordschwarzwald verloste deshalb drei Aufführungen des Präventionstheaters „@Ed und ich“. Die Grund- und Werkrealschule Pfalzgrafenweiler gewann eine der Vorstellungen, die am 29. September live für die Drittklässler in der Festhalle Pfalzgrafenweiler aufgeführt wurde. Entsprechend der Coronaverordnung Schule, die eine „Durchmischung“ von Jahrgangsstufen untersagt, durften die Zweitklässler das Theaterstück über den Beamer im Klassenzimmer anschauen.

Das Theaterstück handelt von Leonie, die zu ihrem achten Geburtstag von den Großeltern ein Tablet geschenkt bekommt, das sie liebevoll „Ed“ nennt. Doof ist nur, dass ihre Eltern ihr verboten haben, länger als eine Stunde damit zu spielen. Dabei wäre sie gerne viel länger in diesem Märchenwald, in dem es viele Abenteuer zu erleben gibt. Und wenn sie sich richtig anstrengt, kommt sie ganz schnell an weitere interessante Orte.

Ed beginnt, ein Eigenleben zu entwickeln und wird sauer, wenn Leonie nicht mitmacht und online kommt. Sie gerät immer mehr in den Bann des Spiels und fängt an, ihre Freunde und Hausaufgaben zu vernachlässigen.

Mit dem Theaterstück „@Ed und ich“ zeigen die Theaterpädagoginnen Monika Wieder und Miriam Umhauer vom Theater „Mach Was – Prävention, Theater und mehr“, welche Faszination Computerspiele ausüben können und welche Gefahren damit vor allem für Heranwachsende verbunden sind. „Nachdem ich gelesen habe, dass solche Spiele auf immer Jüngere einen großen Einfluss haben, wollte ich dagegen etwas unternehmen.“

So ist „@Ed und ich“ entstanden“, sagt Monika Wieder, die das Stück selbst geschrieben hat.Nach der Aufführung boten Miriam Umhauer und sie eine theaterpädagogische Nachbereitung in den sechs Klassen an, um mit den Schülern in spielerischen Aktionen den Inhalt desStückes aufzuarbeiten.

„Die Kinder entwickeln dabei unglaublich viele Ideen, was sie ohne Smartphone, Tablet und Co. gegen Langeweile unternehmen können“, freut sich Monika Wieder.