Aktuelles: Grund und Werkrealschule Pfalzgrafenweiler

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Neue Kooperation mit der Heinrich-Schickhardt-Schule Freudenstadt

Autor: Lars Waffenschmidt
Artikel vom 02.10.2020

KooBO-Projekt "Berufliche Schule als projektleitende Schule"

Eine große Chance für die 15 Schülerinnen und Schüler

Die Grund- und Werkrealschule Pfalzgrafenweiler startet in diesem Schuljahr in Kooperation mit der Heinrich-Schickhardt-Schule Freudenstadt das KooBO-Projekt „Berufliche Schule als projektleitende Schule“.  Die 15 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9, die sich für dieses Projekt angemeldet haben, durchlaufen über ein Schuljahr hinweg die Berufsschule und unterschiedliche Stationen in Ausbildungsbetrieben. Aufhänger des Ganzen ist ein Werkstück - ein Viergewinnt-Spiel aus Metall.

Das Alleinstellungsmerkmal des KooBO-Projekts ist die Patenschaft zwischen Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahres (Mechatroniker und Industriemechaniker) mit den Schülern der Werkrealschule. Hierzu besteht eine Kooperation zwischen den Schulen und den Firmen Schmalz, Unternehmensgruppe Fischer und Koch-Pac-Systeme.

Rektor Lars Waffenschmidt zeigte sich erfreut über die neue Kooperation: „Das KooBO-Projekt bietet unseren Schülerinnen und Schülern neue Wege der Berufsorientierung und die Möglichkeit, Türen an der Berufsschule und in den Betrieben zu öffnen.“

Corona-konform wurden die 15 Schülerinnen und Schüler der Werkrealschule Pfalzgrafenweiler an der Heinrich-Schickhardt-Schule zum offiziellen Kick-Off begrüßt. Peter Stumpp, Schulleiter der HSS und Rektor Lars Waffenschmidt betonten in ihrer Begrüßung die Chancen, die für die Teilnehmer in diesem Projekt liegen: Tolle Berufsorientierung und einmalige Möglichkeiten mit namhaften Ausbildungsbetrieben in persönlichen Kontakt zu kommen. „Wir interessieren uns für Technik und sind gespannt auf das Arbeiten an den großen Maschinen.“ So oder so ähnlich stellten sich die Projektschülerinnen und –schüler vor.

Der Werkstattlehrer Peter Weigold (Metalltechnik) machte den Schülern Appetit auf das Arbeiten in den Ausbildungswerkstätten. Auf die Schülerfrage, ob man in KooBO etwas schreiben müsse, kam die klare Antwort: „Wir arbeiten mit der Hand am Arm“.

So stellte auch Projektleiter Holger Steimle den Praxisbezug heraus. „Die Inhalte im KooBO-Projekt orientieren sich am Bildungsplan des 1. Ausbildungsjahres.“ In diesem Zusammenhang konnte auch erfreut festgestellt werden, dass sich dieses Jahr über 40 % Mädchen für das Projekt gemeldet haben. Diese Zahl deckt sich mit dem Trend, mehr und mehr Mädchen die Perspektiven in technischen Berufen aufzuzeigen. Kontaktlehrer Peter Jehle schwörte die Schüler auf das Projekt ein: „Das ist eine einmalige Chance für euch.“

Und so ließen es sich die Schülerinnen und Schüler nicht nehmen, in der abschließenden Interviewrunde den Ausbildungspaten zahlreiche Fragen zu stellen. Die Schüler sind nun hungrig auf den ersten Werkstattunterricht an der Heinrich-Schickhardt-Schule, der gemäß der „Coronaverordnung Schule“ im 14-tägigen Wechsel von Schülern der Klasse 8 und 9 besucht wird.